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"Low Performance ist zur Hälfte hausgemacht - High Performance übrigens auch...!"

Aktualisiert: Mai 13

Warum Mitarbeitermotivation immer wichtiger wird? In Krisenzeiten wird es immer wichtiger die Motivation der Mitarbeiter im Griff zu behalten. Die Organisationssteuerung und das Führungsverhalten beeinflussen dabei maßgeblich auf welche Seite die "Performance-Waage" kippt - Produktivität fördern oder inhibieren. Klar ist: motivierte Mitarbeiter sind in aller Regel seltener krank, haben mehr Ideen, übernehmen mehr Verantwortung im Unternehmen, sind fleißiger und bleiben dem Unternehmen länger treu*. Aber was steuert die Motivation? Wie ist sie definiert? Was sollten Unternehmen beachten?



Wenn Sie die Motive, Motivationsfaktoren oder Motivatoren Ihrer Mitarbeiter kennen, können Sie ihr Verhalten besser einordnen und diese gezielt zur Leistungssteigerung einsetzen (Quelle). Daher ist es wichtig, herauszufinden, was Mitarbeiter und Teams motiviert. Die genauen Fragen lauten:

  • Welche Motive steuern meine Mitarbeiter und wie kann ich Reize setzen, um diese zu aktivieren?

  • Wie kann ich dazu beitragen, indem ich beispielsweise Hindernisse aus dem Weg räume, dass meine Mitarbeiter sich für ihre Aufgaben motivieren?

  • Welche Rahmenbedingungen kann ich schaffen, dass meine Mitarbeiter von sich aus motiviert mitwirken?


Die Führungskraft sollte die Low Performer in ihrem Team im Auge behalten, überprüfen, ob Vereinbarungen eingehalten werden, regelmäßig mit ihnen sprechen und bei Abweichungen schnell und konsequent reagieren.

Denn: Es gibt keine unmotivierten Menschen, vielmehr verfügt jeder Mensch über andere Motivausprägungen. Diese Faktoren können u.a. Ihre Mitarbeiter motivieren:

  • Bezahlung

  • Anerkennung

  • Führungsstil

  • Gestaltung von Arbeitsbereichen

  • Kommunikation innerhalb der Organisation

  • Arbeitsinhalt

  • Arbeitszeiten

  • Aufstiegschancen

  • Unternehmenskultur



Was steckt dabei konkret für das Unternehmen drin?

1) Motivierte Mitarbeiter sind 22% produktiver als unmotivierte Mitarbeiter 

2) Motivierte Mitarbeiter sind 15 Tage weniger krank im Jahr als unmotivierte Mitarbeiter

3) Motivierte Mitarbeiter sind 87% weniger wahrscheinlich, Ihren Job zu kündigen und/oder sich abwerben zu lassen

4) Nur 12% der Mitarbeiter kündigen Ihren Job aufgrund des Gehalts.

5) Unternehmen geben ca. 1/3tel eines Gehalts aus, nur um einen Mitarbeiter zu ersetzen und ohne nachfolgend die Auswahl oder die Motivation eines Nachfolgers signifikant zu verbessern.

6) 1/3tel Ihres Personals schaut sich gerade jetzt nach neuen Jobs um - wollen Sie das langfristig? 



Wie kann Organisationsverhalten ("Organizational Behavior", OB) Unternehmen helfen?

Laut Robins & Judge** untersucht das Organisationsverhalten den Einfluss und die Auswirkungen, die Einzelpersonen, Gruppen und Organisationsstrukturen auf das Verhalten innerhalb der Organisation haben, um dieses Wissen zur Verbesserung der Effektivität einer Organisation anzuwenden. In der heutigen Geschäftswelt sollte die systematische Analyse des Organisationsverhaltens ein wesentliches Instrument zur Verwaltung effektiver Teams sein und helfen, menschliches Verhalten in einer Organisation zu verstehen und vorherzusagen. Es wird untersucht, wie Organisationen gewinnbringender strukturiert werden können und wie sich innere und äußere Ereignisse auf Organisationen auswirken. Eines der Hauptziele des Organisationsverhaltens ist die Wiederbelebung der Organisationstheorie und die Entwicklung einer besseren Konzeptualisierung des Organisationslebens.




Die Zielsetzung des Organisationsverhaltens?

Die Organisationen, in denen Menschen arbeiten, wirken sich auf ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen aus. Diese Gedanken, Gefühle und Handlungen wirken sich wiederum auf die Organisation selbst aus.


Das organisatorische Verhalten (OB) untersucht die Mechanismen, die diese Interaktionen steuern, und versucht, Verhaltensweisen zu identifizieren und zu fördern, die dem Überleben und der Effektivität der Organisation förderlich sind.

1. Arbeitszufriedenheit.

2. Die richtigen Leute finden.

3. Organisationskultur.

4. Führung und Konfliktlösung.

5. Mitarbeiter besser verstehen.

6. Verstehen, wie man gute Führungskräfte entwickelt.

7. Entwickeln Sie ein gutes Team.

8. Höhere Produktivität.


Diese 8 Ziele des Organisationsverhaltens zeigen, dass sich OB, genauer gesagt, ein Organisationsdiagnose und Beratungswerkzeug, sich mit Menschen innerhalb des Unternehmens befasst, wie sie interagieren, wie zufrieden sie sind, wie motiviert sie sind und wie sie auf eine Weise verbessert werden können, die die höchste Produktivität erzielt.


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* https://www.business-punk.com/2016/11/infografik-warum-eine-unternehmenskultur-wichtig-ist-und-was-wir-davon-haben/

** Robins & Judge; „Organizational Behaviour“; Pearson Education Limited; Auflage: 01 (14. Mai 2010)

*** Employee Engagement Trends 2020

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