Ihr Mut als Sinnsucher - für unsere Zukunft

Aktualisiert: 24. Aug.

von Malin Meurer


"Cogito ergo sum." - „Ich denke, also bin ich.“


Mit diesem Ausspruch hat der französische Philosoph René Descartes den Grundstein für die Bewusstseinsforschung gelegt. Was bedeutet es aber, sich „bewusst zu sein“ über sich selbst, über andere, über den Sinn unseres Daseins? Um „Selbst-Bewusst“ zu sein, braucht es für Descartes völlige Gewissheit. Gewissheit über das eigene Handeln, die eigene Existenz. Aber auch Gewissheit über die Existenz der Umwelt und den Einfluss unserer Mitmenschen. Dafür stellte er alles ihm Bekannte in Frage und hatte den Mut, neue Wege zu gehen.



Auch heutzutage ist es sinnvoll und wichtig, etablierte Strukturen im Unternehmen zu hinterfragen, vorgegebene Werte zu überdenken und hin und wieder radikal neue Wege einzuschlagen um dem Wandel der Zeit zu begegnen. Häufig fehlt am Arbeitsplatz das Bewusstsein für die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit, für die Visionen, die hinter einzelnen Arbeitsschritten stehen und für die immense Kraft, die Begeisterung und Motivation auf Menschen haben kann.


PREDICTA|ME ist überzeugt, dass Vorhersagen über gegenwärtige und zukünftige Potenziale von Unternehmen getroffen werden können, die mit den Menschen im Unternehmen beginnen. Also Vorhersagen darüber, wie Menschen besser in die Organisationskultur eingebunden und individuell motivierend angesprochen werden können, wie sie noch besser zusammenarbeiten - um dafür zu sorgen, dass jeder Einzelne ein Gefühl von Sinn und Begeisterung am Arbeitsplatz erfährt. Wird Menschen bewusst, dass wir gebraucht werden, dass unser Tun einen Sinn hat und einen Beitrag zum Erfolg leistet, von dem wir wiederum profitieren, trägt dies zu unserer Gewissheit bei, dass unsere Existenz wertvoll ist.



Darüber nachzudenken, wie wir Arbeit menschlicher gestalten können, ist ein erster Schritt, produktiver arbeiten zu können. Vor allem aber erfüllter und zufriedener.


Auf der Suche nach dem was uns antreibt - Die menschliche Seite des Geschäfts


Wie kein anderer seiner Zeit hat Frederick Taylor im 19. Jahrhundert Pionierarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Betriebsführung geleistet und eine Rationalisierung der Arbeitsabläufe in den Vordergrund gestellt, um die Produktivität zu steigern. Heutzutage muss die Perspektive unternehmerischer Kennzahlen dringend erweitert werden, wenn wir unternehmerischen Erfolg weiter steigern wollen. Wir müssen Pionierarbeit auf der menschlichen Seite des Geschäfts leisten. Der natürliche menschliche Wunsch nach Fortschritt, nach Sinn, Wachstum und Fortschritt wird in vielen Unternehmen immer noch unzureichend beachtet. Und das, obwohl schon Descartes im 17. Jahrhundert die immense Bedeutung von Selbstbestimmung und sinnstiftenden Tätigkeiten erkannt hat.


Daher sollte Arbeit unserer Meinung nach auch nicht mehr nur Mittel zum Zweck, eine Pflicht, oder ein lästiger Bestandteil des Tages sein. Bei PREDICTA|ME sind wir überzeugt, dass die richtige Organisationskultur, die Passung von Mensch und Aufgabe, Teamzusammenhalt und Förderung der Ressource Mensch, dazu beitragen wird, die Arbeit für jeden etwas sinnhafter, inspirierender und dadurch Menschen produktiver zu machen.


Prudentia potentia est. - Wissen ist Macht!


„Sich bewusste“ Menschen können nicht nur über ihre eigenen Handlungen reflektieren, sondern auch Handlungen und Emotionen anderer Menschen richtig einschätzen. Diese Fähigkeit ist gerade für Führungskräfte immens wichtig. Es geht um das Wissen darüber, wie Menschen in Organisationen interagieren und wie ihr Verhalten im Hinblick auf unternehmerischen Erfolg gestaltet werden kann. Hier spielt vor allem aber auch Selbstreflexion eine große Rolle. Das Wort „Reflektieren“ hat lateinischen Ursprung und bedeutet so viel wie „rückwärtsbiegen“ oder „wenden“. Es geht also um ein neutrales Rückbesinnen und Überdenken eigener Verhaltensweisen und Emotionen und eine förderliche (Neu-)Ausrichtung für die Zukunftsfähigkeit.



Gute Führung bedeutet daher Mut zu zeigen. so wie Descartes den Mut hatte, seine Gedanken und Einschätzungen zu veröffentlichen. Es braucht aber auch Mut, eigene Schwächen anzunehmen und zuzugeben. Dabei ist Selbstwahrnehmung ebenso wichtig wie Fremdwahrnehmung und zeigt sich im Umgang mit unseren Mitmenschen. Wir sollten uns fragen:

  • Was treibt uns an?

  • Was ist der Sinn unseres Handelns?

  • Wo stehen wir und wo wollen wir hin?

  • Welche Visionen und Ziele haben wir?

  • Mit welcher Strategie wollen wir sie erreichen und warum wollen wir sie erreichen?

Eine Person, der jede Form von Selbstrelativierung fremd ist, wird sich schwer tun, andere Menschen zu inspirieren, zu führen, zu motivieren. Wir müssen uns selbst wahrnehmen können. Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir uns gegenüber anderen und vor allem gegenüber uns selbst ehrlich und richtig verhalten. Haben wir dann auch noch die Fähigkeit und den Mut, die Emotionen und Handlungen anderer richtig zu deuten, sind wir auf einem guten Weg zu einem besseren Führungsverständnis und emotionaler Intelligenz.


Emotionale Intelligenz - Motor für das was uns antreibt und andere mitreißt


Sind Sie emotional intelligent, können Sie Empfindungen Ihres Gegenübers nicht nur wahrnehmen, sondern auch angemessen darauf reagieren. Geprägt wurde der Begriff der emotionalen Intelligenz im Jahr 1990 von den beiden amerikanischen Psychologen Peter Salovey und John D. Mayer. Gleichzeitig steckt hier auch wieder viel von dem drin, was Descartes schon im 17. Jahrhundert erkannt hat:

  • Selbstwahrnehmung: Das Bewusstsein über die eigene Persönlichkeit, über Stärken und Schwächen, über Gefühle und Emotionen und wie diese auf andere wirken.

  • Selbstregulierung: Impulse aus eigenen Emotionen kontrollieren und lenken.

  • Empathie: das Verständnis für das emotionale Grundgerüst von Menschen. Eine nützliche Fähigkeit, wenn Entscheidungen Auswirkungen auf andere haben. Sie zeigt sich auch im Talent, Nachwuchstalente anzuheuern, zu halten und zu fördern.

  • Motivation: Kenntniss über Motive und Handlungsantriebe, mit denen wir uns erhoffen, bestimmte Ziele zu erreichen.

  • Soziale Kompetenz: rücksichtsvolles Verhalten in Gruppen und die Fähigkeit, andere Menschen zu verstehen, zu inspirieren, von unseren Ideen zu überzeugen und mitzureißen.

Es ist diese emotionale Intelligenz, die dem Trainer hilft, sein Team erfolgreich zu coachen, die es der Psychologin ermöglicht, ihrem Gegenüber zu helfen und die uns allen hilft, im Alltag mit Mitmenschen umzugehen und zusammenzuarbeiten.

Klug und sinnvoll eingesetzt, spornt emotionale Intelligenz und das Wissen über Organisationsverhalten Führungskräfte, Mitarbeiter und Organisationen zu Höchstleistungen an. Genau deshalb ist es so wichtig, unsere Perspektive von unternehmerischen Kennwerten um menschliche, psychologische Aspekte zu erweitern, auch wenn diese nicht direkt sichtbar sind.


Omne initium difficile est. - Aller Anfang ist schwer.


Wohingegen bei Taylor‘s wissenschaftlichen Betriebsführung keine Rede von emotionaler Intelligenz oder dem Einfluss von Begeisterung am Arbeitsplatz war, steht heute der Faktor Mensch und Arbeit, die uns emotional „mitreißt“, im Mittelpunkt. Die gute Nachricht ist, dass emotionale Intelligenz in jedem Alter erlernt und verbessert werden kann. Tatsächlich zeigen Daten, dass emotionale Intelligenz im Durchschnitt mit dem Alter zunimmt. Aber spezifische Führungskompetenzen, wie die zur Selbstreflexion, werden nicht unbedingt durch Lebenserfahrung erworben, sondern vor allem durch Feedback und adäquat implementierte Trainings. Was nötig ist, ist eine Steigerung der Eigenverantwortung für das eigene Denken und Handeln.


PREDICTA|ME unterstützt bei diesem Prozess als kompetenter, pragmatischer Begleiter. Denn wir sind uns sicher, soziale Kompetenz und ein „Selbst-Bewusstsein“ sind heutzutage unerlässlich. Sie ermöglichen den Aufbau von Beziehungen auf Grundlage von Vertrauen, stiften Begeisterung und schaffen ein neues Verständnis von Sinn im Arbeitsalltag.


Wir denken, also sind wir. Zusammen. Im Team.


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